TuS-Sportlerheim: Arbeitskreis kommt

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TuS-Sportlerheim: Arbeitskreis kommt

OPTIONEN — Rockenberger Ausschuss lobt Engagement des Vereins, will aber Kosten für Gemeinde verringern

ROCKENBERG (thg). Die Bildung eines Arbeitskreises zum Sportplatzheim in Rockenberg beschloss der Haupt- und Finanzausschuss am Montag. Darin sollen neben Vertretern der Fraktionen in der Gemeindevertretung ein Vertreter des Gemeindevorstands, zwei Vertreter des TuS Rockenberg und ein oder zwei Vertreter der SG Oppershofen sitzen. Dass das Sportlerheim „so nicht bleiben“ kann, darin waren sich die Ausschussmitglieder einig. Nun soll der Arbeitskreis – der im Gegensatz zum Ausschuss schneller zu einem Ergebnis kommen könne – erarbeiten, wie die Kosten verringert werden können, um die Gemeinde nicht über Gebühr zu belasten. 

Im Februar hatte der TuS im Ausschuss Projekt-Optionen vorgestellt. So könnte ein Neubau 750 000 Euro kosten, die Variante Umbau würde mit 708 000 Euro zu Buche schlagen, hatte seinerzeit Manuel Barufe von der Fußballabteilung gesagt. Fördermittel und Eigenleistungen sowie Sponsoring seien noch zu berücksichtigen. Vor der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung hatten sich die Parlamentarier dann in einem Ortstermin selbst ein Bild von der Situation am Sportplatz gemacht und einhellig befunden, dass die Wünsche des TuS berechtigt seien. 

Am Montag herrschte dann auch Einigkeit unter den Fraktionen, dass möglichst schnell Gespräche geführt werden sollten, nachdem über ein halbes Jahr lang nichts passiert sei. Das Finanzielle könnte dann auch noch in den Haushaltsberatungen näher besprochen werden, die Anfang kommenden Jahres voraussichtlich noch laufen. 

Den Antrag auf den Arbeitskreis stellte Karl Maria Weckler (CDU). Achim Mosch (Grüne) plädierte im Interesse der Jugend für eine Umsetzung und befand das Konzept des TuS für gut. Tobias Gniza (SPD) lobte die Vorleistung des Vereins und sprach von einer Investition in die Zukunft. Dass es fünf vor zwölf sei, führte Günter Behr (Dorfpartei) an, der auch anregte, falls Arbeiten vorab notwendig seien, diese auch vorab finanziell zu unterstützen. 

Inwieweit die Sportanlage dann auch der neuen Schule im Burgweg zur Verfügung stehen wird, ist noch unklar. Der Weg sei weiter als bisher, zudem handele es sich dann um eine Ganztagsschule. 

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