Über 300 Besucher kamen zum Konzert der Oppershofener Wettertaler

Gambacher Lokalschau war dem Gedenken an Klaus Schneider gewidmet
6. Januar 2020
Pusteblume bald mit zweiter Gruppe
7. Januar 2020

Über 300 Besucher kamen zum Konzert der Oppershofener Wettertaler

OPPERSHOFEN. Begeistert gefeiert wurde die Wettertaler Blasmusik aus Oppershofen, die gemeinsam mit dem gemischten Chor „Frohsinn“ Oppershofen im Bürgerhaus ein Konzert gab, von über 300 Besuchern. Foto: hörst

OPPERSHOFEN (mh). Am 26. Dezember veranstaltete die Wettertaler Blasmusik aus Oppershofen im Oppershofener Bürgerhaus ihr traditionelles Weihnachtskonzert. Erstmals mit dabei war als Gast der Gesangverein Frohsinn Oppershofen e.V. 

Die Musiker und fleißigen Helfer schmückten die große Halle weihnachtlich und verwandelten sie in einen wunderschönen Konzertsaal. Der erste Vorsitzende Dieter Heller begrüßte die über 300 Besucher. Die Moderation des Abends übernahm Dennis Schulz, der als Radio- und TV-Moderator unter anderem bei Radio Primavera und Magentasport tätig ist. Im Verlauf des Abends stellte er alle Solisten sowie die musikalischen Neuzugänge Annika Heinstadt, Matthias Stede und Robert Polanik in „Interviewform“ vor, um einen Einblick in deren musikalischen Werdegang zu geben.   

Das Konzert begann mit „Amazing Grace“. Die beiden Solisten, Trompeter Bastian Müller und Frank Mader erhielten viel Applaus.

Es folgten Weihnachtslieder des Chores über Bethlehem. Zwischen den Liedern las Karin Sagert Geschichten über die so bedeutungsvolle Stadt vor.  

Die weihnachtliche Stimmung wurde durch das folgende Stück ein wenig aufgelockert: La Storia von Jacob de Haan.  

Als nächstes kamen eine Reihe von Solisten und Solistinnen zum Zug. Anja Müller zeigte ihr Können mit dem Klarinettensolo „Wild Cat Blues“, das sich durch schnelle und komplizierte Melodieverläufe auszeichnet. Diese Besonderheit wurde auch im nächsten Solostück aufgegriffen, als Flötistin Theresia Sagert mit „Tico Tico“ und dessen lateinamerikanischen Rhythmen sowie schnellen Passagen ihr Talent unter Beweis stellte. Für diese Darbietung ernteten die beiden Solistinnen großen Applaus. 

Mit dem Stück „Für Theresa“ kam Tubist Thomas Müller zum Bühnenrand und übernahm mit seinem tiefen und weichen Tuba-Klang die Melodie. Da es nicht so häufig ist, dass Tubisten auch Solisten sein können, belohnten ihn das Publikum und die anderen  Musiker mit tosendem Applaus.  

Dieter Heller und Robert Polanik zeigten ihr musikalisches Talent mit dem Stück „Tenoristen-Freuden“, ein schwungvolles Duett für Tenorhörner. Nun kam wieder das gesamte Orchester in den Mittelpunkt, es folgte ein Arrangement „Auf dem persischen Markt“ erzählt musikalisch von einem Kameltreiber, einer schönen Prinzessin, einem Bettler, einem Kalif und einem Schlangenbeschwörer. Damit das Publikum eine bessere Vorstellung davon bekam, hatten einige Musiker die Aufgabe, diese Rollen zu verkörpern. Somit wurde aus Baritonist Michael Ganßert ein Kameltreiber, Posaunistin Madeleine Horst wurde zu einer schönen Prinzessin, Trompeter Bastian Müller konnte auf einmal Schlangen beschwören und sein Vater Volker Müller wurde zu einem Bettler, während Dirigent Edi Sagert das Schwert des Kalifs als Dirigentenstab verwendete.  

Nachdem die Instrumentalsolisten ihr Talent präsentierten, kam ein weiterer Solist auf die Bühne. Michael Ganßert sang die größten Hits von Bill Ramsey wie „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“, „Zuckerpuppe“ und viele mehr. 

Dann wurde der Konzertsaal auf einmal zum Wilden Westen und Dirigent Edi Sagert kam als Sheriff auf die Bühne, um mit seinen Cowboy-Musikern, dem Publikum und den Filmmusiken „Bonanza“ und „The Magnificent Seven“ einen wilden Ritt durch die Prärie zu unternehmen.  

Nach der Pause war der eingeladene Gesangverein Frohsinn Oppershofen e.V. unter der Leitung von Martin Winkler an der Reihe und zeigte seine Stimmkraft mit den Liedern „ Corramos Corramos“, ein Weihnachtslied aus Venezuela, „Trees“ und „The Virgin Mary has a baby boy“. Der Chor bekam tosenden Applaus.  Als letzte Solistin des Abends tauschte Madeleine Horst ihre Posaune mit einem Mikrofon und begann mit dem Solostück „Total Eclipse oft the Heart“ von Bonnie Tyler und auch bekannt aus dem Musical „Tanz der Vampire“. Danach verwandelte sich das Orchester in eine Big Band und Madeleine Horst sang den Klassiker „Blue Moon“. Mit diesen Liedern hat das Orchester wieder einmal bewiesen, dass es immer wieder für Arrangements offen ist, an die sich nicht jedes Orchester traut. Für diese gesangliche Leistung erhielt Sängerin Madeleine großen Applaus.     

Danach spielten die Wettertaler den flotten Konzertmarsch „Abel Tasman“, den „Schneewalzer“, bei dem der gesamte Konzertsaal schunkelte und fleißig mitsang, sowie „Polka ins Glück“.  

Es können keine Kommentare abgegeben werden.