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„Überdurchschnittlich guter Markt“

BUTZBACH. Am Sonntag erlebte der 700. Butzbacher Katharinenmarkt den größten Besucherandrang. - Unser Bild entstand auf dem Marktplatz. 

Positive Katharinenmarkt-Bilanz der Schausteller / Masken: Security und Ordnungsamt Butzbach im Einsatz

BUTZBACH (thg). „Alle sind sehr zufrieden. Das war ein überdurchschnittlich guter Markt.“ Diese positive Bilanz des Butzbacher Katharinenmarkts aus Sicht der Veranstalter, der Standbetreiber und Beschicker zog gestern Norbert Winter im Gespräch mit der BZ. Er organisiert zusammen mit Jürgen Kalbfleisch und Steven Zey die großen Butzbacher Volksfeste. 

„Wir hatten fünf Tage super Wetter“, nannte Winter den Hauptgrund für die nach seiner Einschätzung sehr gute Resonanz der Besucher auf die 700. Auflage des Traditionsmarkts. Regnet es oder fällt gar Schnee wie vor einigen Jahren beim Faselmarkt im März, bleiben die Besucher eher fern. Bei den Schaustellern und Marktpächtern gebe es keinen Unzufriedenen. Die Menschen seien gern zur ersten größeren Veranstaltung dieser Art nach eineinhalb Jahren gekommen und erlebten wieder einen typischen Markt. 

Entsprechend dem Pandemiegeschehen war zuvor ein Hygienekonzept aufgestellt worden, das sich aus Winters Sicht bewährt hat. „Was die Beschicker machen konnten, haben sie gemacht“, unterstrich der Marktpächter.

Teil des Konzepts sei es gewesen, dass speziell auf dem Marktplatz mehr Freiraum als bei früheren Veranstaltungen gegeben wurde und die Buden weiter auseinandergestellt wurden. Glühwein oder andere alkoholische Getränke wurden – bis auf Flaschenbier – nicht ausgeschenkt. 

Ferner waren an den Ständen Desinfektionsmittelspender vorhanden. Aushänge an den Ständen und drumherum wiesen auf Hygieneregeln unter anderem zum Tragen von Masken hin. Eine generelle Maskenpflicht bestand für die Veranstaltung entsprechend derzeit geltenden Regeln nicht, nur bei nicht ausreichenden Abständen wie im Markt-Gedränge sollte der Mund-Nase-Schutz aufgesetzt werden. 

Nach Winters Beobachtungen habe es beim Thema Masken am Freitagabend und Sonntagmittag keine Probleme gegeben. Am Samstagabend und am Sonntagmittag ab etwa 14 Uhr sei die Besucherzahl gestiegen. Dann habe es Menschen gegeben, die in den Gedrängesituationen oder wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden konnte, keine Maske trugen. Die Markt-Security sei dann eingeschritten und auch das städtische Ordnungsamt habe die Besucher entsprechend aufgefordert, Masken aufzusetzen. 

Einzelne habe es gegeben, die sich weigerten. Einige hätten die Maske dann aufgesetzt und „drei Meter weiter“ wieder abgenommen. Am Sonntag hatten die Marktverantwortlichen dann alle Fahrgeschäfte aufgefordert, mit Durchsagen auf das Tragen von Masken hinzuweisen. Das sei dann größtenteils auch befolgt worden. 

Auch in die Zukunft blickte Winter. So habe die Stadt Butzbach die Marktpächter aufgefordert, für März den Faselmarkt als Frühjahrsvolksfest zu planen. Er war vor zwei Jahren gerade noch vor Beginn der Pandemie-Einschränkungen zu Ende gegangen und fiel in diesem Jahr wegen Corona aus. 

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