Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich unbedingt testen lassen
20. August 2020
Thomas Müller leitet Polizeistation
20. August 2020

Um umfassende Planung wird gebeten

Arbeitskreis Sportlerheim am Rockenberger Sportplatz für Neubau / Bauleitplanung an Münzenberger Straße

ROCKENBERG (thg). Im Zusammenhang mit dem Um- oder Neubau des Sportlerheims am Rockenberger Sportplatz soll nach einhelliger Auffassung im Rockenberger Haupt- und Finanzausschuss eine Bauleitplanung für Flächen auch über den Sportplatzbereich hinaus erfolgen. Bevor die Politik darüber abschließend entscheidet, sollen in der nächsten Parlamentssitzung, voraussichtlich am 31. August, die zu erwartenden Kosten für diese ersten Schritte und das gesamte Verfahren beziffert werden. Darauf einigte sich der Ausschuss am Montag im Bürgerhaus Oppershofen. 

Zur Frage eines neuen oder umgebauten Sportgebäudes am Rockenberger Sportplatz hatte die Gemeindevertretung beschlossen, einen Arbeitskreis zu bilden. Dessen Moderator wurde Ralf Koch, ehemals Hauptgeschäftsführer des Landessportbunds. Er trug ein Zwischenergebnis der bisherigen Arbeitskreissitzungen vor. Neben dem TuS Rockenberg als treibende Kraft des Projekts waren Vertreter der Fraktionen Teil des Arbeitskreises. Vertreter der SG Oppershofen waren der Einladung zur Teilnahme nicht gefolgt. 

Die umfassende Bauleitplanung ist nach Kochs Worten die Bitte des Arbeitskreises. Auch eine mögliche weitere Wohnbebauung nahe dem Platz sei zu berücksichtigen im Bereich rund um die Münzenberger Straße. Die genaue Umgrenzung des Bebauungsplansbereichs muss ebenfalls noch festgelegt werden. 

Ein wichtiges Ergebnis der Arbeitskreissitzungen lautete, dass ein zukunftsorientierter Betrieb des Sportplatzgebäudes ohne einen Neubau nicht mehr möglich sei. Ein Neubau sei damit „dringend geboten“, so Koch. Unter der Überschrift „Unser Sportdorf“ habe der TuS im Konzept auch berücksichtigt, dass das Haus als Begegnungs- und Kommunikationsort dient, dass verschiedene sportliche Aktivitäten des 874 Mitglieder starken Vereins darin möglich sein sollen. Das könne die Betriebskosten minimieren. Auch das Thema Vereinszentrum sei erläutert worden und mit dem Gesangverein „Immergrün“ und den Schützen Kontakt aufgenommen worden. Koch hob hervor, dass im TuS 21 engagierte Vereinsmitglieder in der Fußballabteilung tätig seien. Dazu kämen weitere Helfer, die die erforderlichen Tätigkeiten rund um das Thema Fußball abdeckten. 

Es können keine Kommentare abgegeben werden.