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Vandalismus auf Sportgelände

FC Gambach Vorstand lebt seit Monaten mit ungebetenen Gästen/Platzverweise und Anzeigen

gambach (pe). Jeden Tag aufs Neue geht mindestens ein Vorstandsmitglied, mittlerweile mit Magengrummeln, auf das Trainings- und Spielgelände des FC Gambach mit dem Gedanken: „Was haben die wohl jetzt wieder angestellt?“ Das berichtet der Verein.

In den vergangenen Monaten wurden schon drei, vom Verein angeschaffte, Überwachungskameras mutwillig abgerissen und demoliert. Diese wurden angebracht, nachdem erneut versucht wurde, in den Ball- und Geräteraum einzubrechen. Ergebnis war, dass die Schlösser ausgetauscht werden mussten, was mit Kosten verbunden war.

Mehrmals wöchentlich findet man  laut Vorstand Flaschen, teilweise zerbrochen, Zigarettenkippen, und Müll vor. Mülltonnen und Mülleimer werden ausgekippt und umgeworfen. Zu den neuesten Schandtaten zählen angekokelte Pizzakartons, Bänke, die mutwillig auf den Hang geworfen werden, der Schaukasten für Mitteilungen sollte auch in Brand gesetzt werden. Bierzeltgarnituren wurden mit Farbe beschmiert, wobei die „Parolen“ schon „grenzwertig“ sind und sich der eine oder andere Schriftzug auch persönlich gegen FC-Mitglieder richtet. Während der „nächtlichen Sitzungen“ werden Terrasse oder Unterstand vollgespuckt und verdreckt. Der Rasenplatz wird als Hundeauslauf missbraucht trotz Leinenpflicht in der  Stadt Münzenberg, die Hinterlassenschaften bleiben liegen. Diese Art „Zeitvertreib“ wird vom Vorstand des FC Gambach nicht mehr toleriert. „Schon in der Vergangenheit wurden alle, die sich unberechtigt auf dem Gelände aufhalten, des Platzes verwiesen. Schade, für die, die nichts anstellen“, so der Vorstand.

„Der Verein hätte das Recht, das Gelände komplett zu verschließen, aber das liegt nicht in unserem Interesse“, so Vorstandsmitglied Melanie Bender. „Die Bevölkerung kann und soll am Vereinsleben teilnehmen, die ‚Kids’ sollen mittags nach der Schule mit ihren Freunden Fußball spielen und letztendlich soll den älteren Bürgern nicht die „Abkürzung“ zum Einkaufen genommen werden. In Zukunft werden weitere Sicherheitsmaßnahmen erforderlich sein, und jeder weitere Vorfall wird zur Anzeige gebracht.“

Hinweise aus der Bevölkerung nimmt der Vorstand vertraulich und gern entgegen.

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