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Veith ist neuer Ovag-Vorstand

FRIEDBERG. Das Foto zeigt v.l.: Rainer Schwarz, Joachim Arnold, den neu gewählten Vorstand der Ovag Oswin Veith und Dr. Ulrich Lenz.

WAHL – Aufsichtsrat des Versorgungsunternehmen hat entschieden / Arnold wird Vorstandsvorsitzender

FRIEDBERG (pm). Oswin Veith ist neuer Vorstand der Ovag. Ab 1. Januar leiten Joachim Arnold und Oswin Veith die Geschicke – Rainer Schwarz verlässt nach beinahe zwei Jahrzehnten das Unternehmen.

„Dem Wunsch vieler Kollegen aus dem Aufsichtsrat, von Mitarbeitern des Unternehmens sowie aus den Reihen der CDU-Fraktion im Verbandsvorstand, mich um das freiwerdende Vorstandsamt zu bewerben, bin ich gerne nachgekommen. Ich verspüre noch einmal Freude an einer neuen Herausforderung für die Region“, sagte Veith im Anschluss an seine Wahl. „Mich einzusetzen für den Erhalt zukunftssicherer Arbeitsplätze und regionaler Wertschöpfung bei einer Grundversorgung von 210 100 Kunden.“

Als Volljurist mit Erfahrungen auch im Wirtschafts-, Handels- und Aktienrecht sowie den Erkenntnissen aus öffentlichen Ämtern als Bürgermeister, Vizelandrat und derzeit Vertreter der Wetterau in Berlin als Mitglied des Bundestages und damit in der Region und darüber hinaus gut vernetzt, könne er, glaube er, seinen Beitrag zur Fortsetzung der über 100-jährigen Erfolgsgeschichte der Ovag-Gruppe leisten.

Im Rahmen seiner Sitzung am Mittwoch in Friedberg hat der Aufsichtsrat der Ovag Veith für die nächsten drei Jahre als neuen Vorstand des Unternehmens gewählt. Sein Amt tritt der 58-Jährige am 1. Januar an. Gleichzeitig verlässt der Vorstandsvorsitzende Schwarz nach fast zwei Jahrzehnten das Unternehmen. Veith wird dann gemeinsam mit dem designierten Vorstandsvorsitzenden Arnold, der seit zwei Jahren als Vorstand für den kommunalen Energieversorger tätig ist, die Geschicke der Ovag leiten. Dies gab im Anschluss an die Sitzung der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Ovag, Dr. Ulrich Lenz, bekannt. 

Lenz gratulierte Veith: „Ich hoffe, Sie werden die kontinuierliche Vorstandsarbeit der vergangenen Jahre zum Wohl der Ovag fortsetzen.“ Außerdem sagte Lenz: „Es war eine sehr konstruktive Sitzung, in der ausgiebig über die Personalien gesprochen wurde, und am Ende stand ein überragendes Ergebnis.“

Veith ist mit der Ovag seit mehr als einem Jahrzehnt über sein Engagement im ZOV-Verbandsvorstand und in verschiedenen Aufsichtsräten, auch als deren Vorsitzender, eng verbunden und somit mit dem Unternehmen, mit dessen Strukturen und den vor ihm liegenden Aufgaben vertraut.

In der Bundestagswahl 2013 gewann Veith den Wahlkreis und war auch 2017 Wahlsieger. Im Februar  wird er nach über sechs Jahren im Bundestag sein Mandat zurückgeben.

Schwarz kommentiert die Wahl: „Mit der Berufung von Veith bleibt die Kontinuität an der Spitze des Unternehmens gewahrt, die sich in den vergangenen Jahrzehnten zum Wohl der Ovag und der Landkreise Wetterau, Vogelsberg und Gießen bewährt hat. Aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit und seiner Verbundenheit zu der Region weiß er sehr wohl um die Bedeutung der Ovag als kommunales Unternehmen.“ 

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