Verkehrslärm ist Dauerärgernis in der Ortsdurchfahrt von Lang-Göns

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Verkehrslärm ist Dauerärgernis in der Ortsdurchfahrt von Lang-Göns

LANG-GÖNS (ikr). Die Ortsdurchfahrt im Ortsteil Lang-Göns steht erneut nicht auf der aktualisierten Liste des Landes Hessen und von Hessen Mobil für das Sanierungsprogramm von Landesstraßen: 460 Projekte seien bis 2025 gelistet, hatte der Langgönser Bürgermeister Marius Reusch (CDU) bereits im September mitgeteilt und in dieser Entscheidung „eine gewisse Willkür“ gesehen. Er kündigte  seinerzeit an,  „gemeinsam und möglichst überparteilich konstruktiv auf die zuständigen Behörden“ zuzugehen: „Die meisten von uns werden diesen Sachverhalt sicherlich nicht hinnehmen wollen. Wir sollten den öffentlichen Druck gemeinsam aufbauen, um ein entsprechendes Signal zu senden“, schlug er vor. Das Thema werde die gemeindlichen Gremien weiter beschäftigen. 

Der Ortsbeirat Lang-Göns um Ortsvorsteherin Astrid Müller (FW) beriet in seiner letzten Sitzung im Jahr 2020 darüber: Einstimmig baten die Mitglieder aufgrund des dringenden Sanierungsbedarfs der Ortsdurchfahrt Lang-Göns den Gemeindevorstand, bei Hessen Mobil erneut einen Antrag zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Lang-Göns zu stellen mit dem Ziel, diese Maßnahme auf die Prioritätenliste von Hessen Mobil zu setzen. Die Situation der Anlieger, zu denen auch Astrid Müller zählt, sei im Hinblick auf die Lärmbelastung durch vorbeifahrende Lkw „kaum noch zu ertragen“: Sofern leere Sattelschlepper durch den Ort fahren würden, vibriere bei ihr und den direkten Anwohnern das ganze Haus. Die bisherigen Bemühungen der Gemeinde Langgöns, die Sanierung der Ortsdurchfahrt auf die Prioritätenliste von Hessen Mobil zu bekommen, seien leider alle bisher gescheitert. 

Der Ortsbeirat diskutierte auch, mit welchen weiteren Maßnahmen der Antrag bei Hessen Mobil unterstützt bzw. wie diesem Nachdruck verliehen werden kann. Dabei wurde die Möglichkeit einer Online-Petition ins Auge gefasst. Dies sei gerade im Hinblick darauf, dass durch die Coronapandemie eine klassische Unterschriftenliste in den nächsten Monaten nur schwer zu realisieren sei, sinnvoll. Die Frage der Vorgehensweise und Erstellung einer Online-Petition soll nun durch einige Ortsbeiratsmitglieder geklärt werden.

Astrid Müller teilte mit, dass nach Absprache mit dem Gemeindevorstand die Ortsbeiratsmittel in Höhe von 2000 Euro für die Anschaffung eines bodengleichen Trampolins für den Kinderspielplatz in der Schillerstraße verwendet werden sollen. Die restlichen Kosten dieser Anschaffung werden von der Gemeinde getragen, das betreffe auch die Bauausführung.

Die restlichen Ortsbeiratsmittel in Höhe von 712,93 Euro sollen, damit sie nicht verfallen, laut Vorschlag der Ortsvorsteherin ins Jahr 2021 übertragen werden. Dies beschloss das Gremium einstimmig.

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