Verliert Multiple Sklerose ihren Schrecken?

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Verliert Multiple Sklerose ihren Schrecken?

BUTZBACH (HR). Die Multiple Sklerose (MS) ist eine der häufigsten und zugleich eine der gefürchtetsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. Die Patienten erkranken leider oft bereits in sehr jungen Jahren und können im Verlauf schwerwiegende Funktionseinschränkungen und Behinderungen entwickeln. Ursache ist eine – bis dato nur teilweise verstandene – Störung des Immunsystems, die zu einer Entmarkung der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark führt.

Die Fachärztin für Neurologie und Spezialistin für neurologische  Autoimmunerkrankungen, Privatdozentin Dr. Marlene Tschernatsch, wird am Donnerstag, 16. März, in butzbach nicht nur Ursache und Wesen dieser Erkrankung anschaulich erklären, sondern auch Hoffnung machen, denn obgleich die Erkrankung noch als „unheilbar“ gilt, gibt es mittlerweile für viele Verlaufsformen überaus wirksame Medikamente. So können moderne Präparate inzwischen bis zu 80Prozent der MS-Schübe verhindern und Behinderungen vermeiden.

Der Vortrag beginnt am Donnerstag, 16. März, um 19.00 Uhr, an einem neuen Ort, und zwar im Zentrum für Schmerztherapie, Anästhesiologie und Neurologie, Praxis Dr. Fritz, Schlossplatz. 4 (2. OG), in Butzbach. Der Eintritt ist wie immer frei. Priv.-Doz. Dr. med habil. Marlene Tschernatsch ist als Fachärztin für Neurologie tätig im Medizinischen Versorgungszentrum am Hochwald im Wolfgang-Potinius-Facharzt- und Servicezentrum am Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim.

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