Viele Wanderer feierten den 1. Mai auf dem Hausbergplateau

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Viele Wanderer feierten den 1. Mai auf dem Hausbergplateau

HOCH-WEISEL. Viel Zuspruch fand das Hausbergfest, zu dem der Förderverein Hausbergturm am 1. Mai eingeladen hatte. Die zahlreichen Besucher genossen die herrliche Aussicht über die Wetterau und das gute Essen. Text + Fotos: rtz

Hausbergturm bietet einen prächtigen Ausblick in die Wetterau

HOCH-WEISEL (rtz). Nach zwei Jahren Pause wegen Corona hatte der Förderverein Hausbergturm in diesem Jahr wieder zu einem großen Fest am 1. Mai auf den Hausberg eingeladen. Und dieser Einladung folgten über Tausend Wanderer und Ausflügler aus nah und fern. Das Wetter spielte wunderbar mit. 

Ab 10.00 Uhr genossen die Besucher in rund 500 Meter Höhe die herrliche Aussicht über die Wetterau. Senioren wurden mit einem Shuttlebus vom Seniorenheim in Hoch-Weisel zum Hausberg gefahren. Für die Stärkung von Leib und Seele war auf dem Hausberg bestens gesorgt. Die fahrbare Feldküche (1986 in Hessen gebaut) bot eine leckere Erbsensuppe mit oder ohne Rindswurst an. Aber es gab auch genügend Brat- und Rindswürstchen vom Grill. Den Durst konnten die Gäste mit Bier sowie verschiedenen alkoholfreien Getränken löschen. 

Die Vereinsmitglieder unter der Leitung ihres 1. Vorsitzenden Nico Manz hatten alles bestens vorbereitet. Die Kinder konnten Bilder mit Buntstiften malen. Es ging dabei um ihre Darstellung des Hausbergturms. Diese Zeichnungen kommen im nächsten Jahr (15. Jubiläum) in eine Zeitkapsel, die dann vergraben wird. Wie immer bot der Heimatverein Hoch-Weisel e.V. Kaffee und im Backhaus frisch gebackenen Kuchen an. Alles fand reißenden Absatz. 

Nach geselligem Beisammensein und gut Essen und Trinken folgte nur noch der Abstieg vom Hausberg. Aber bergab geht es ja bekanntlich leichter. Und so ging der erste Tag im Wonnemonat Mai nach bleibenden Eindrücken zu Ende.

Der Hausbergturm ist weithin bekannt als lohnendes Ziel für Wanderer und Ausflügler. Aber nur wenige wissen, dass bereits am 25. Mai 1873 der erste Hausbergturm mit einer Höhe von zehn Metern eingeweiht wurde. 1875 stürzte der Turm bei orkanartigen Stürmen um. Ein Jahr später wurden die beschädigten Teile ausgebessert und der Turm wieder errichtet. Ab da fand alljährlich zu Himmelfahrt auf dem Hausberg ein Fest statt. 1941 musste der Turm wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Auch ohne Aussichtsturm wurden dort am 1. Mai Hausbergfeste veranstaltet, die jedoch mit der Errichtung der Radarstation der US-Army ausgesetzt werden mussten. 

Als 2005 der Wintersteinturm errichtet wurde, ergriff der spätere 1. Vorsitzende Manfred Imbescheid die Initiative, erkundigte sich bei Behörden und suchte Verbündete in der Gemeinde. Im September 2006 trafen sich die Mitglieder des Vorstands zu vorbereitenden Gesprächen und beschlossen die Vereinsgründung. 

Am 30. November 2006 erfolgte die Gründungs-Veranstaltung des Fördervereins Hausbergturm e.V. in der Hausberghalle. Auf die Initiative dieses Vereins wurde der zweite Hausbergturm vom 6. Oktober 2007 bis 18. April 2008 erbaut. Den ersten Spatenstich hatte zu Baubeginn Hessens damaliger Ministerpräsident Roland Koch getan. Der Hausbergturm ist aus stabilem Holz auf einem Betonfundament gebaut und 23,25 Meter hoch. Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick.  

Vereinsmitglied Kalli füllte mit geübter Hand die Erbsensuppe in die Schalen.

Die Kinder konnten den Hausbergturm malen. Stolz präsentiert die kleine Sophie ihr Bild.

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