Warten auf die Details der „Lockerung“

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Warten auf die Details der „Lockerung“

Stadt Butzbach erinnert an Einhaltung der Abstandsregelung auch bei Freiluftsport und Trauerfeiern

BUTZBACH (thg). „Wir warten ab, welche Regelungen die neue Verordnung enthält“, sagte der Pressesprecher der Stadt Butzbach, Olaf Hoerschelmann, gestern auf die Frage, was die angekündigten „Lockerungen“ in der Corona-Pandemie für die Butzbacher bedeuten. Zu Themen wie Kitas oder Sport mache man sich in der Stadtverwaltung bereits viele Gedanken zur Öffnung. Aber es bleibe abzuwarten, welche Bedingungen das Land dafür formuliert. 

Unterdessen hat die Stadt Butzbach eine weitere Hotline-Nummer, den „Sozialen Draht“, eingerichtet. „Wie bekomme ich Kind und Homeoffice unter einen Hut?“; „Welche Angebote gibt es bei der Stadt Butzbach aktuell rund um das Thema Corona?“; „Wer hilft mir, wenn ich mich einsam fühle?“; „Finden die Ferienspiele dieses Jahr statt?“ Für diese und weitere Fragen haben die Sozialpädagogen der Stadt Butzbach aus dem Fachdienst Soziales und Bildung ab sofort unter Tel. 06033/995199 ein offenes Ohr und passende Antworten für alle Butzbacher. Von Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 15.00 Uhr beantworten kompetente Ansprechpartner die Fragen. Auch wer Ideen hat oder sich einbringen möchte, kann sich melden. 

Wie Hoerschelmann berichtet, haben bereits viele Sportvereine nachgefragt, wann sie Sportanlagen nutzen können. Auch ein Konzept für ein kontaktloses Fußballtraining sei ihm beispielsweise vorgelegt worden. „Wir bitten um Geduld“, lautet aber die Antwort. Neben den Einzelheiten der Regelungen sei auch noch abzuwarten, wann die Öffnungen beginnen sollen. „Gegebenenfalls werden wir nichts überstürzen.“ Klar sei aber, dass die Hygieneregeln strikt einzuhalten sind und dass der Abstand von mindestens anderthalb Metern im zwischenmenschlichen Kontakt einzuhalten ist. 

Bei der Nutzung der Trauerhallen warte die Stadt auch noch auf Konkretisierungen. Die bisherigen Regelungen hätten für Trauerfeiern die Höchstteilnehmerzahl von zwölf und die Veranstaltung nur unter freiem Himmel erlaubt. Jetzt könnten bis zu 18 Teilnehmer in einer Trauerhalle teilnehmen. Je nach Größe der Halle seien aber allein schon wegen der geltenden Abstandsregelung nur weniger Trauergäste erlaubt. 

Für die schrittweise Öffnung der Kindertagesstätten sieht Hoerschelmann Butzbach gut vorbereitet. Wie bisher werde die Liste der „systemrelevanten Berufe“ und Anspruchsberechtigten auf der Stadt-Internetseite aktualisiert. Wer dazu zähle, könne einen Antrag stellen. 

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