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Weiter Gewerbesteuer-Plus erwartet

Finanzen Kämmerei stellt Jahresabschlüsse der Stadt Butzbach seit Einführung der „Doppik“ vor

BUTZBACH (thg). Die Butzbacher Jahresabschlüsse waren Thema der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. „So gut wie in jedem Jahr lag das Ergebnis besser als eingeplant“, sagte Achim Thiel, Fachdienstleiter der Finanzabteilung der Stadt zum Verlauf seit dem Jahr 2009, in dem die doppelte Buchführung in Konten (Doppik) die Kameralistik in den kommunalen Haushalten ablöste. Nur für 2011 und 2014 treffe dies nicht zu.

Die Vorlage der Haushaltsabschlüsse für entsprechende Zeiträume ist unter anderem Voraussetzung für die Genehmigung künftiger Haushalte durch die Aufsichtsbehörde bei der Kreisverwaltung. Bis Mitte nächsten Jahres sollen die Arbeiten in der städtischen Finanzabteilung so weit abgeschlossen sein, dass die Zahlen aktuell sind. Vier Mitarbeiter sind damit befasst, die Finanzabteilung sei eigens dafür personell verstärkt worden.

Im Jahr 2009 ging die Haushaltsplanung von einem negativen Jahresergebnis in Höhe von 6,47 Millionen Euro aus, am Ende stehen nun aber 6,33 Millionen Euro und damit rund 140 000 Euro weniger Defizit. Waren 2010 8,8 Millionen Euro Defizit befürchtet worden, blieb es bei knapp 4,6 Millionen Euro. Dass das Ergebnis für 2011 anders ausfiel als erwartet, liegt unter anderem daran, dass die Rückstellung für die Kreis-
umlage in Höhe von 18 Millionen Euro aufgelöst wurde. Seit diesem Zeitraum veränderten sich die Defizite um diesen Betrag auf 11,5 Millionen Euro verbessert. „Wir hätten sonst 29,9 Millionen Euro Defizite“, so Thiel. 2015 immerhin übersteigt das Ergebnis den Planansatz um knapp 300 000 Euro auf 1,6 Millionen Euro Fehlbetrag.

Ein wesentlicher Einnahmefaktor sind die Steuern, die in der Stadt Butzbach entsprechend den Zahlen aus Wiesbaden in die Haushalte eingeplant werden. Blickt man auf die Gewerbesteuer, so sind bis auf 2011 und 2014 jeweils höhere Einnahmen als die geplanten verbucht worden. Ein besonderes Jahr war 2010, als 4,5 Millionen Euro eingeplant wurden und am Jahresende ein Plus von 2,7 Millionen Euro zu Buche schlug. Etwa eine Million bis zu anderthalb Millionen Euro Plus waren 2013 und 2016 zu verzeichnen, auch für das laufende Jahr ist schon mit einem Gewerbesteuer-Plus von knapp 1,4 Millionen zu rechnen.

Foto BZ

Last Updated on 2. November 2018 by Denise Koppe

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