Wetterauer FDP fordert Aufnahme der Schuleingangs-Untersuchungen

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Wetterauer FDP fordert Aufnahme der Schuleingangs-Untersuchungen

Gesundheitsamt soll personell verstärkt werden / Nachteile für angehende Erstklässler vermeiden

WETTERAUKREIS (pe). Jörg-Uwe Hahn, Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident, fordert auch in der Wetterau eine schnelle Rückkehr zu den Schuleingangs-Untersuchungen angehender Erstklässler. Das schreibt er in einer Pressemitteilung.

„Seit März letzten Jahres fallen diese Untersuchungen weitgehend aus, weil die Gesundheitsämter durch die Corona-Pandemie stark eingespannt sind, beispielsweise hinsichtlich der Kontakt-Nachverfolgung. Wir Freie Demokraten fordern seit langem auch im Wetteraukreis eine bessere Ausstattung des öffentlichen Gesundheitsdienstes, sowohl personell aus auch technisch. Außer der Pandemie-Bewältigung müssen die Gesundheitsämter künftig endlich wieder andere wichtige Aufgaben erfüllen können“, so Hahn.

Zu diesen Aufgaben gehören nach Überzeugung der FDP auch die Schuleingangs-Untersuchungen. Sie dienten dazu, den Entwicklungsstand der Kinder zu begutachten und Verzögerungen in der Entwicklung zu erkennen, um die Mädchen und Jungen anschließend gezielt fördern und unterstützen zu können. „Werden die Kinder in die Schule geschickt, ohne dass Unterstützungsbedarf erkannt wurde, tut man ihnen keinen Gefallen, weil sie gleich zu Beginn ihrer Schullaufbahn Probleme haben“, erklärt Hahn. „Gerade in der Corona-Zeit, welche die Familien vor besondere Herausforderungen stellt, ist es wichtig, den Zustand der Kinder zu begutachten. Bei Schuleingangsuntersuchungen kann schließlich auch entdeckt werden, wenn ein Kind in Armut aufwächst, vernachlässigt oder gar misshandelt wird.“ Umso unverständlicher sei es, dass das grüne Sozialministerium um Minister Kai Klose die Bedeutung der Untersuchungen offenbar vergesse. Die FDP erwartet, dass die Landesregierung dafür sorgt, dass die Schuleingangs-Untersuchungen wieder vorgenommen werden. 

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