Wetterauer Kreiselternbeirat fordert weitere Corona-Schutzmaßnahmen

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Wetterauer Kreiselternbeirat fordert weitere Corona-Schutzmaßnahmen

Appell an Kreispolitik zur Ausschusssitzung zu Schulen / „Nachbarn nehmen Problem wesentlich ernster“

WETTERAUKREIS (pi). die große Sorge um einen sicheren und zuverlässigen Schulbetrieb im neuen Schuljahr prägt die Stimmung der Wetterauer Eltern vor dem Schulstart am Montag. Das berichtet der Kreiselternbeirat in einer Pressemitteilung. 

Am ersten Schultag berät der Bildungsausschuss des Wetterauer Kreistages zum Tagesordnungspunkt: „Corona-Schutzmaßnahmen und Luftreinigung an Schulen im Wetteraukreis“. Aus diesem Anlass fordert der Kreiselternbeirat den Wetteraukreis als Schulträger erneut dazu auf, „endlich mit umfassenden technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen für die Sicherheit unserer Kinder Sorge zu tragen“. 

„Als Kreiselternbeirat halten wir daher weitere Infektionsschutzmaßnahmen an den Schulen für richtig und wichtig, um den Schulbetrieb und die Sicherheit der Kinder auch im neuen Schuljahr zu gewährleisten. Die Last dieser Maßnahmen darf jedoch nicht weiter allein den Schülern aufgebürdet werden“, schreibt der Beirat in seinem Appell. Sie und ihre Familien trügen bereits den Hauptanteil der Pandemiebewältigung an den Schulen. „Kultusministerium und Schulträger müssen nun endlich mit zusätzlichen technischen, personellen und organisatorischen Maßnahmen nachziehen.“ 

Der Beirat verweist darauf, dass das Thema Luftreinigung in anderen Kreisen „wesentlich ernster genommen wird“ als im Wetteraukreis. Beispiele aus dem Main-Kinzig-Kreis, dem Kreis Gießen und Frankfurt werden genannt. Dies betrifft die Anschaffung von Luftreinigern oder auch den Einbau respektive Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. Für Kinder unter zwölf Jahren werde es wohl in absehbarer Zeit kein Impfangebot geben, so eine Begründung für die Schutzmaßnahmen in den Klassen eins bis sechs. 

„Wir fordern Kreistag und Kreisausschuss des Wetteraukreises dazu auf, diesen Beispielen zu folgen und endlich auch mit umfassenden technischen Schutzmaßnahmen für die Sicherheit unserer Kinder Sorge zu tragen“, so der Beirat.

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