Wie man zu einer guten Klasse wird

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Wie man zu einer guten Klasse wird

BUTZBACH. Viele besuchten die Experimentierräume der Nawi-Klassen und nahmen an einer der Schulführungen teil. BUTZBACH. Viele besuchten die Experimentierräume der Nawi-Klassen und nahmen an einer der Schulführungen teil. Text + Fotos: br

SCHNUPPERTAG – Weidigschule Butzbach informierte künftige Fünftklässler über gymnasiales Angebot

BUTZBACH (br). „Ich würde mir wünschen, dass die Weidigschule euch etwas geben kann, woran ihr Spaß habt, denn mit Spaß fällt Lernen leichter.“ Mit diesen Worten begrüßte die Schulleiterin der Weidigschule Butzbach, Annette Pfannmüller, am Samstagvormittag in der vollbesetzten Mensa des Butzbacher Gymnasiums die derzeitigen Viertklässler an den Butzbacher und umliegenden Grundschulen zum Schnuppertag des Butzbacher Gymnasiums. Angesichts des vielfältigen Informations- und Mitmachangebotes, das ein Teil des Kollegiums für seine Gäste vorbereitet hatte, dürfte dies vollauf gelungen sein. Eltern und Kinder waren überaus angetan vom Erscheinungsbild der Schule, von der Vielfalt an Unterrichts-, AG- und Förderangeboten und der Begeisterung, mit der die jüngsten Weidigschüler und ihre Lehrkräfte Präsentationen gestalteten und zum Mitmachen animierten. 

Pfannmüller berichtete den Viertklässlern und ihren Eltern von ihrer eigenen Grundschullehrerin Frau Helms, die in ihr die Freude am Lernen geweckt habe und letztlich auch den Anstoß gegeben habe, dass sie selbst Lehrerin werden wollte. Auch die Weidigschule biete ihren neuen Schülern viele Hilfen für einen guten Einstieg an, so unter anderem das Fach Primärprävention, in dem man lernt, wie man zu einer guten Klasse wird und Konflikte ohne Streit lösen kann. 

Den ersten Applaus gab es für die Chor-AG, die unter Leitung von Ariane Damm zwei Lieder aus ihrem Repertoire vortrug. Einen schwungvollen Tanz zeigten Mädchen der „Hip-Hop AG“ unter Leitung von Steffi Kaiser. 

Für die Fremdsprachen Englisch, Französisch, Spanisch und Latein waren Informationsstände vorbereitet. Gleich daneben informierten  Nawi-Klassen und Mint EC-Schule über ihre Arbeit. Förderverein, soziale Projekte in Nepal und Togo, „Gesunde Schule“, Streitschlichter, SV und Schülerzeitung sowie der Elternbeirat stellten sich vor. Viele Gespräche wurden mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen über Mittagsbetreuung und Ganztagsangebot geführt. Schülerguides sorgten dafür, dass sich die Gäste zurecht fanden.  

„NaWi“-Unterrichtsergebnisse konnten die Gäste im naturwissenschaftlichen Bereich erleben. Hier gab es Schüler-Fachvorträge zu Mint-Schwerpunktthemen und Experimente – auch zum Mitmachen. Für Computerfreaks hatte der Fachbereich Informatik einen der drei Computerräume geöffnet. 

Sehr gefragt war ein Vortrag zum pädagogischen Konzept der Weidigschule beim manchmal schwierigen Übergang von der Grundschule zum Gymnasium im Filmsaal. Sabine Wigard zeichnete ein klares Profil des gymnasialen Bildungsweges. Anschließend stellte das SV-Team seine Arbeit vor. Bei Schulführungen verschafften sich die Gäste einen Einblick in die räumliche Ausstattung und die vielfältigen Möglichkeiten an der Weidigschule.  

Großer Andrang herrschte auch in der Schulbibliothek. Auch das Fach Deutsch und die Deutsch-Förderkurse stellten sich vor. Ein Bücherflohmarkt lud dazu ein, Lektüre günstig zu erwerben. Ein paar Schritte weiter konnte man das neue Kunstgebäude besichtigen und in einer experimentellen Druckwerkstatt Monsterdrucke herstellen. Das Fach Musik bot die Möglichkeit, Instrumente auszuprobieren. Spielerisch konnte man sich bei den Mathematikern informieren oder ein Angebot der Sport-Stacking-AG nutzen. Im naturwissenschaftlichen Trakt konnte man auch Ausstellungen der Fächer Erdkunde, Geschichte und Powi besuchen. Am Kiosk von Weidigs Esspunkt gab es Snacks und Getränke. 

Zum Abschluss ihres Besuches schauten viele Kinder mit ihren Eltern in der Sporthalle vorbei. Unter anderem präsentierte sich dort die Kletter-AG. Nebenan konnten die Kinder Parcours bewältigen, Badminton oder Unihockey spielen.

BUTZBACH. In der Sporthalle konnte der Bewegungsdrang mit Parcours-Experten oder an der Kletterwand gestillt werden.     

 

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