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6. Juli 2018
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6. Juli 2018

Wieder Leben in Ostheimer Kita

Foto: kartmann

PLANUNG – Nach Schließungszeit Reaktivierung / Umbau und Erweiterung für 1,4 Millionen Euro 

BUTZBACH (thg). Eines der nächsten Bauprojekte der Stadt Butzbach ist die Erweiterung des Kindergartens in Ostheim. Bürgermeister Michael Merle, der Geschäftsführer der Butzbacher Wohnungsgesellschaft (BWG), Alexander Kartmann, und die Leiterin des Fachdienstes Soziales der Stadtverwaltung, Beate Lüders, stellten das Projekt vor. Es wird nach der Sommerpause in den politischen Gremien der Stadt noch zu beraten sein. Es liegt aber bereits eine fertige Planung vor. 

1,4 Millionen Euro sind für das Projekt in Ostheim eingeplant. Die Kapazität wird erweitert, in dem ein Anbau entsteht, der zwei weitere Gruppen aufnehmen kann. Damit finden jeweils zwei U3-Gruppen und zwei für Kinder ab drei Jahre (Ü3) Platz. Bisher gab es zwei Kindergarten-Gruppernräume und einen Mehrzweckraum. Der Magistrat werde sich noch mit einem Antrag des Ortsbeirats Ostheim beschäftigen, der sich auf eine Aufstockung des Gebäudes richtet. Damit soll nach Vorstellungen des Beirats ein Bewegungsraum in den Kindergarten integriert werden. Die nun vorgestellte Planung sieht keinen Bewegungsraum vor, auf der gegenüberliegenden Straßenseite bestehe die Möglichkeit, die Aktivitäten ins Dorfgemeinschaftshaus zu verlegen. Die Villa Regenbogen und das Kinderhaus Panama in der Kernstadt verfügen nicht über einen Bewegungsraum, sie nutzen die Schlosssporthalle, so Lüders. 

Der neue Teil werde so gegründet, dass eine Aufstockung möglich ist, berichtete Kartmann. Der bisherige Mehrzweckraum werde allerdings zum Verwaltungstrakt. Der Bestand wird zudem um Ruheräume für die Kleinsten erweitert, die beiden neuen Räume entstehen für die Ü3-Kinder. Das bisherige Spielgelände werde nicht mehr öffentlich sein, sondern dem Kindergarten zugeschlagen. Über eine Alternative für einen öffentlichen Spielplatz mache man sich Gedanken. 

Merle wies darauf hin, dass die Entscheidung für die Reaktivierung des Ostheimer Kindergartens auch getroffen worden sei, weil der Hoch-Weiseler Kindergarten wieder entlastet werden solle. Dort sei eine Gruppe im eigentlichen Speisesaal eingerichtet worden, was ein logistisches Problem verursache. Zudem sei die Betriebsgenehmigung vom Jugendamt nur befristet erteilt worden. 

Kapazitäten in Ostheim seien vorhanden, gerade auch ortsübergreifend. Aus den Jahrgängen 2015 bis 2017 werde etwas mehr als eine Kindergartengruppe aus dem Ort gefüllt. Der Beginn der Nutzung soll der 1. April 2020 sein, sofern die Stadtverordnetenversammlung zustimmt. Die Einrichtung in Ostheim war noch vor wenigen Jahren wegen des abnehmenden Betreuungsbedarfs im Stadtteil geschlossen worden. 

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