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„Wir mästen nicht, wir füttern

Landwirtschaft Kreisbeigeordnete Becker-Bösch besucht Hof der Familie Antony in Rockenberg

Rockenberg (pdw). Mehr als 1500 Hühner, Enten, Gänse und Puten schnattern was das Zeug hält. Ein Zeichen dafür, dass sich die Tiere wohlfühlen – bis zu ihrem Ende. Kreisbeigeordnete und Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch besuchte gemeinsam mit Bürgermeister Manfred Wetz kürzlich den landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Antony, denn die Freiland-, Auslauf- und Stallhaltung dort ist eine optimale Tierhaltung.

„Unsere Tiere haben mehr Auslauf, als gesetzlich vorgeschrieben. Wir füttern Getreide aus unserem eigenen Anbau und stellen den nachhaltigen Tierschutz über eine schnelle Produktion. Wir mästen nicht, wir füttern unsere Tiere“, erläutert Berthold Antony. Kein Grund zur Sorge sind die regelmäßigen Kontrollen der Behörden: „Bei den unangemeldeten Kontrollen durch Lebensmittelkontrolleure oder behördliche Veterinäre haben wir immer alle Anforderungen erfüllt – keine Beanstandungen“, freut sich Sabine Antony.

Die Vermarktung der Produkte erfolgt im Hofladen, mitten in Rockenberg. Neben den eigenen Produkten gibt es auch Lebensmittel, die von Kooperationspartnern geliefert werden, wie zum Beispiel Nudeln, Gewürze oder Tee.

„Die Gesundheit ihrer Tiere zu erhalten, ist eine zentrale Aufgabe aller Tierhalter. Tiergesundheit ist die Basis für eine leistungsfähige Landwirtschaft und die Produktion sicherer Lebensmittel. Familie Antony bewirtschaftet nachhaltig und für die Verbraucher immer transparent“, unterstrich Becker-Bösch.  „Ich freue mich, dass wir hier in der Wetterau starke Partner in der Landwirtschaft haben, denn es gilt, gerade die junge Generation an die regionalen Produkte heranzuführen.“

Lebensmittel aus der Region liegen schon seit einigen Jahren im Trend. Rund zwei Drittel der Verbraucher bevorzugen solche Produkte. Die Käufer vertrauen den Erzeugern in ihrer Umgebung und möchten die Wirtschaft in ihrer Region fördern. Viele Verbraucher kaufen lieber regionale Produkte, weil sie frisch, saisonal und ausgereift sind. Und: Lebensmittel aus der Region sind wegen der kürzeren Transportwege oft klimafreundlicher als solche, die von weit her gereist sind.

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