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Wohnen darf kein Luxus sein“

Viele Menschen in Hessen und auf Bundesebene finden keine bezahlbare Wohnung mehr. Viele haben Angst vor der nächsten Mieterhöhung. Die Mieten sind in den letzten 10 Jahren um ein Drittel gestiegen. Und immer noch wird zu wenig bezahlbarer Wohnraum gebaut. 

Verfolgt man das Ansinnen und die Beschlüsse der Ausschussmitglieder der Stadt Butzbach, Baugebiete in den Ortsteilen in einer Flächengröße von „Hektar-Größe“ auszuweisen, und dies mit einer Bauvorgabe! 1- bis 2-Familienhäuser zu genehmigen. Wo bleibt die Forderung der Stadtverordneten der Stadt, durch gezielte Fördermittel und durch den bezahlbaren genossenschaftlichen Wohnungsbau wieder attraktiven bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Es kann nicht sein, die Stadt kauft die zu bebauenden Flächen zu Höchstpreisen, und stellt nicht im Bebauungsplan die Forderung, Mehrfamilien-, barrierefreie und altengerechte Wohnungen zu errichten. 

Wir die SPD AG 60plus Wetterau und auf Landesebenen fordern, städtische erworbene Grundstücke nicht mehr zu Höchstpreisen zu verkaufen, sondern  sie günstig zur Verfügung zu stellen, wenn darauf bezahlbare Wohnungen gebaut werden. Es ist auch eine Forderung, die Spekulation mit Bauland zu bekämpfen, und eine Spekulationssteuer auf Boden zu erheben und einzuführen. 

Die Situation auf dem Wohnungsmarkt lässt sich nicht von heute auf morgen verbessern. Aber mit besseren Maßnahmen könne wir das Problem konsequent angehen.

Karlheinz Hümmer, Butzbach

Vorsitzender der AG 60plus, Wetterau

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