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Zwei „digitale Dorflinden“ senden

Infrastruktur WLAN in Rockenberg / Kita-Gebühren auf Prüfstand / Burgweg-Grabungen im Plan

ROCKENBERG (thg). Schnelles Internet und freier Zugang zum „World Wide Web“ gehören heutzutage zum öffentlichen Leben. Deshalb hat die Gemeinde Rockenberg am WLAN-Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ des Landes teilgenommen. Die beiden Hotspots am Rathaus in Rockenberg und am Bürgerhaus in Oppershofen sind inzwischen in Betrieb. Das teilte Bürgermeister Manfred Wetz in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung mit.

Keinen Zuschlag erhielt die Gemeinde auf EU-Ebene. Denn gleichzeitig hat sich die Gemeinde für das europäische Förderprogramm WiFi4EU angemeldet. Dort bietet die EU finanzielle Zuschüsse für Städte und Gemeinden für die Einrichtung von WiFi-Hotspots. Leider hat sie trotz termingerechter Anmeldung auch in der dritten Antragsrunde keinen Gutschein erhalten. Bei der nächsten Aufrufrunde 2020 wird sich die Gemeinde wieder bewerben.

Zum Thema Gebühren berichtete Wetz, dass für die kostendeckenden Gebühren für Abfall, Wasser und Abwasser im kommenden Jahr keine Änderungen erforderlich seien. Es sei aber absehbar, dass die Gebühren für die Abfallentsorgung für 2021 voraussichtlich angehoben werden müssen. Die Gebühren für Wasser und Abwasser werden 2021 voraussichtlich gesenkt. 

Über eine mögliche Änderung der Betreuungsgebühren für die Kita für das Kita-Jahr 2020/21 berät der Gemeindevorstand in seiner nächsten Sitzung. 

Die archäologischen Grabungen im „Burgweg“ und „Rockenberg Süd“ gehen voran. Die mit den Ausgrabungen beauftragte Firma SPAU hat dazu mitgeteilt, dass vier der sechs geplanten Sondierungsbereiche geöffnet wurden.

Es traten gut 40 Befunde zutage, von denen bislang etwa zwei Drittel bearbeitet wurden. Die aufgetretenen Befunde entsprechen in etwa dem, was aufgrund der geomagnetischen Voruntersuchung zu erwarten war. Die geplanten Suchschnitte würden in diesem Jahr wie geplant abgearbeitet, sofern das Wetter in den nächsten Wochen nicht dauerhaft schlechter wird. Mit der fünften Fläche werde die Firma dann in der nächsten Woche beginnen. Für das kommende Frühjahr ist geplant, die Öffentlichkeit mit einem Vortrag und einem Termin vor Ort über die Grabungen und die Ergebnisse zu informieren. 

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