Zwei tote Jungschwäne im Naturschutzgebiet „Höll“

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Zwei tote Jungschwäne im Naturschutzgebiet „Höll“

ROCKENBERG. Diesen jungen Schwan fanden Naturschützer im Rockenberger Naturschutzgebiet „Höll“. Ein weiteres Tier ist tot, ein drittes wird vermisst. Foto: hutfiels

Last Updated on 21. September 2020 by Martina Hofmann

Rockenberger Vogelschutz-Beauftragter Hutfiels: Weiteres Tier wird vermisst

ROCKENBERG (pe). Auf einen Anruf hin suchte der Ortsbeauftragte für Vogelschutz, Jürgen Hutfiels am Teich des Naturschutzgebiets „Höll“ in Rockenberg gemeinsam mit Dr. Hubertus Hipke, der die Höll gut kennt, nach verletzten Schwänen. Am Ufer des Teichs fanden sie einen Kadaver, der bereits seit einigen Tagen dort zu liegen schien. Hinweise einer Spaziergängerin führten zu einem weiteren Jungschwan, der – ohne äußere Verletzungen – bewegungslos im Schilf lag. Die beiden Tierschützer trugen den Jungschwan, der keine Anstalten machte, sich zu wehren, in den Teich. Dort verhielt sich das Tier völlig unbeschwert, es schlug mit den Flügeln und gründelte. 

Am folgenden Morgen fand Hipke jedoch auch diesen Schwan tot vor. Den Jungschwänen wurden die Namen Siegfried und Odette gegeben, da – wie im Ballett „Schwanensee“ – nun zunächst auch zwei Tote zu beklagen waren. Die Schwanenfamilie, die ursprünglich aus zwei Elterntieren und fünf Jungschwänen bestand, ist nunmehr auf drei Tiere zusammengeschrumpft – denn auch ein drittes Jungtier ist nicht mehr aufzufinden. Die Restfamilie hat sich mittlerweile auf die Wetter zurückgezogen. 

Die zuständigen Betreuer beim Forstamt Nidda wurden informiert. 

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