Zwei Traditionsbetriebe unter einem Dach

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Zwei Traditionsbetriebe unter einem Dach

Foto: escher

CDU-Landratskandidat informiert sich in Münzenberg in Herling-Unternehmen

MÜNZENBERG (pe). Auf Einladung der Münzenberger CDU informierte sich der Erste Kreisbeigeordnete und CDU-Landratskandidat Jan Weckler im Rahmen einer Ortsbegehung nicht nur über die erfolgreiche Stadtkernsanierung der Münzenberger Altstadt, sondern auch über die Arbeit die beiden Handwerksbetriebe der Familie Herling.

Bei einem Gang durch den historischen Ortskern unter fachkundiger Führung von Stadtrat Karl-Heinz Alles überzeugten sich die Teilnehmer von dem sichtbaren Erfolg der Sanierungsarbeiten. „In Münzenberg gibt es viele Beispiele für eine gelungene Zusammenarbeit von Eigentümern und Denkmalschutz. Beispielhaft sind dabei auch die Gebäude des Hospitalfonds, die das Stadtbild prägen“, so Weckler. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom Kulturhaus „Alte Synagoge“, welches durch das ehrenamtliche Engagement des Freundeskreises des Burg und Stadt Münzenberg mit Leben gefüllt wird.

Im Anschluss folgte man der Einladung von Familie Herling in ihre Handwerksbetriebe. Andreas Herling führt in zweiter Generation den seit über 35 Jahren in Münzenberg ansässigen Meisterbetrieb für Heizung und Sanitär. Der Schwerpunkt liegt in der Installation und Wartung von Heizungsanlagen sowie in der Planung und dem Einbau von Bädern.

Zusätzlich fertigt das Unternehmen in der hauseigenen Spenglerei im Bereich der Dacheindeckung, Dach- und Kamineinfassung bis hin zur künstlerischen Gestaltung nach Maß Produkte aus Metall an. „Der Fachkräftemangel macht sich leider auch bei uns bemerkbar, deshalb bilden wir selbst aus“, so Geschäftsführer Andreas Herling. Derzeit arbeiten zwei Auszubildende und drei Gesellen im Betrieb.

Bereits in vierter Generation führt Stefan Herling die angrenzende Zimmerei „Ludwig Debus und Söhne“ mit angeschlossenem Sägewerk. Zusammen mit sieben Mitarbeitern betreut er den Kundenstamm des über 90 Jahre alten Traditionsunternehmens, der sich über die gesamte Wetterau und in den Landkreis Gießen erstreckt. „Ein Blick auf den Betriebshof mit seinen Erweiterungsbauten zeugt von der Dynamik des Unternehmens. Unsere Wirtschaft lebt von klein- und mittelständischen Handwerksbetrieben, die fest vor Ort verwurzelt sind und für die gesamte Region Bedeutung haben“, lobte Weckler.

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